Kevin Spacey meldet sich zurück

2017 endete mit einem Mal die Karriere des Star-Schauspielers Kevin Spacey (60). Bekannt durch Filme wie „American Beauty“ oder die Serie „House of Cards“, wurden im Herbst vor etwas mehr als zwei Jahren im Zuge der „MeToo“-Bewegung Belästigungsvorwürfe gegen den US-Filmstar laut.

Nun sprach Oscarpreisträger Kevin Spacey erstmals in der Öffentlichkeit über seinen tiefen Fall und wie er die Situation erlebt hat. Der 60-Jährige war am Sonntag beim digitalen Treffen der Münchner Gründer-Konferenz „Bits & Pretzes“ zu Gast,

„Meine Welt hat sich im Herbst 2017 komplett verändert“, erzählte der in Tracht gekleidete Spacey, dessen Rede online übertragen wurde. „Mein Job, viele meiner Beziehungen, mein Ansehen in meiner eigenen Industrie – all das war innerhalb von Stunden weg.“

 


In „House of Cards“ spielte Spacey den fiktiven US-Präsidenten Frank Underwood. Seine Rolle wurden kurzerhand aus der Serie gestrichenFoto: Netflix
Unter anderem feuerte der Streaming-Gigant Netflix den Schauspieler und ließ die letzte Staffel von „House of Cards“ ohne ihren Hauptdarsteller drehen. Beim bereits fertig produzierten Film „Alles Geld der Welt“ wurden sogar sämtliche Szenen mit Spacey für einen Millionenaufwand mit neuem Darsteller neu gedreht.

Der zweifache Oscar-Gewinner war aus Hollywood plötzlich verschwunden. Bei „Bits & Pretzels“ erzählte er, sein Absturz habe bei ihm zu einer Identitätskrise geführt. „Ich war so damit beschäftigt, mich über das zu identifizieren, was ich tat oder zu tun versuchte, dass ich, als das alles vorbei war, keine Ahnung hatte, was ich als nächstes tun sollte“, so Spacey.

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